Aktuell: Tierhaltung-Hunde

In unserer Ehe klappt es nicht mehr so richtig.
Deshalb haben wir uns gedacht, wir wenden
uns mal an einen erfahrenen Züchter!...«

Menschen, die ein geliebtes Wesen um sich haben, um das sie sich kümmern können, bleiben länger gesund.
Haustiere haben eine so positive therapeutische Wirkung auf Senioren, besonders Hunde mit ihrem treuen Blick, sind oft das einzige Lebenwesen das ältere Menschen vor der Einsamkeit bewahrt. Es scheint daher angebracht, Senioren über das neue Bundestierschutzgesetz zu informieren.


Am 01.01.2005 tritt das Bundesgesetz über den Schutz der Tiere (Tierschutzgesetz-TSchG) in Kraft. Gleichzeitig treten die auf dem Gebiet des Tierschutzes bestehenden landesrechtlichen Bestimmungen außer Kraft.
Somit finden sich ab 01.01.2005 Bestimmungen betreffend den Schutz der Tiere im Tierschutzgesetz, Bestimmungen sicherheitspolizeilicher Natur in den entsprechenden Landesgesetzen.

Allgemeines
Grundsätzlich sind Hundehalter verpflichtet, ihre Hunde in der Öffentlichkeit entweder an der Leine zu führen oder mit einem Beißkorb zu versehen. Dabei wird nicht zwischen einzelnen Hunderassen unterschieden. Missachtungen dieser Vorschriften stellen Verwaltungsübertretungen, die Geldstrafen nach sich ziehen, dar. In den rechtlichen Regelungen werden zumeist auch keine Hunderassen definiert oder Aussagen über deren Gefährlichkeit (Stichwort „Kampfhunde“) getroffen. Beißt oder verletzt ein Hund einen Menschen, so besteht der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung; der Vorwurf dieser gerichtlich strafbare Handlung wird den Hundehalter bzw. denjenigen, der das Tier in der Öffentlichkeit zu beaufsichtigen hatte (z. B. jene Person, die mit dem Hund äußerln geht), treffen. Unabhängig von der strafrechtlichen Beurteilung kommen in einem solchen Fall auch Haftungsfragen (Schmerzensgeld, Schadenersatz, Behandlungskosten) auf den Hundehalter zu.

Vorarlberger Kampfhundeverordnung
In Vorarlberg existiert seit 1992 eine sogenannte "Kampfhundeverordnung". Diese Verordnung wurde aufgrund des Vorarlberger Landesgesetzes über Maßnahmen gegen Lärmstörungen und über das Halten von Tieren erlassen und bestimmt, dass "das Halten von Kampfhunden einer Bewilligungspflicht unterliegt. Dies gilt nicht für das Halten von Welpen im Alter bis zu 12 Wochen durch den Halter des Muttertieres.

Als Kampfhunde gelten Hunde der Rassen
Bullterrier
Staffordshire Bullterrier
American Staffordshire Terrier
Mastino Napoletano
Mastin Espanol
Espanol
Fila Brasileiro
Argentinischer Mastiff
Mastiff
Bullmastiff
Tosa Inu
Bordeaux Dogge

Dogo Argentino
Ridgeback
Kreuzungen zwischen Bandog und Pitbullterrier
Hunde aus Kreuzungen unter den genannten Rassen und Kreuzungen

Die Bewilligungserteilung zum Halten dieser Kampfhunde erfolgt durch den örtlich zuständigen Bürgermeister.

Quelltext: BPD Salzburg Aktuel (114)