Hystorische Unterwäsche der Frau

 

In einem historischen Rückblick wird die Stellung der Frau anhand ihrer Unterwäsche kritisch bedeutet und damit eine Geschichte weiblicher Rollenzuschreibung erzählt.

Der Zusammenhang zwischen den Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen und dem weiblichen Schönheitsideal einer Epoche lässt sich sehr gut anhand der Entwicklung der Mode sichtbar machen.

Die Wäsche spiegelt auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft wieder.

Der verschnürte Leib.
War noch im Mittelalter der sehr schlanke, zierliche Frauentyp erwünscht, bevorzugte die Mode des Barock üppigere Formen. Über dem Hemd getragene Schnürmieder mit Eisen-Holz oder Fischbeinstäben und verschiedene Arten von Reifröcken bringen den Körper der Frau in die "ideal" Form und machen sie gleichzeitig nahezu unbeweglich. Dadurch wird das um 1860 gewünschte Traummaß von 45 bis 50 cm Tailleumfang erreicht.

 

Die bürgerliche Frau kann sich eingeschnürtmund mit schweren Gewänder beladen kaum fortbewegen. Sie ähnelt einer unbeweglichen Puppe und dient als Repräsentationsobjekt ihres Mannes.

Ausstellung von Mittwoch 10. Mai bis 8. Juli
Haus der Stadtgeschichte
Glockengasse 8
5020 Salzburg

Öffnungszeiten

Montag, 8 bis 17 Uhr 30
Dienstag, 8 bis 15Uhr 30
Mittwoch - Freitag 8 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen zur Ausstellung
Haus der Stadtgeschichte, 0662/8072-4714 oder
Frauenbüro der Stadt Salzburg, 0662 8072-2044

Quelltext: Stadt Salzburg online (135)